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Digitale Mengenermittlung neu gedacht: KI-Funktionen in GRAVA connect

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17. Februar 2026

Künstliche Intelligenz verändert die Bau- und Planungsbranche zunehmend – insbesondere dort, wo Prozesse bislang zeitaufwendig, fehleranfällig oder wenig transparent waren. Mit dem neuen KI-Chatbot in GRAVA connect zeigt SOFTTECH, wie sich die digitale Mengenermittlung effizienter und praxisnäher gestalten lässt.

Im Fokus steht dabei klar der Mittelstand im Bauwesen: Architektur- und Fachplanungsbüros, ausführende Unternehmen sowie Bauleiter profitieren von intelligenten Funktionen, die direkt im Arbeitsalltag unterstützen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Neuerungen GRAVA connect 2.0 bietet und wie KI, Cloud-Technologie und durchgängige Workflows die Mengenermittlung auf ein neues Niveau heben.

GRAVA connect: Digitale Mengenermittlung mit KI-Unterstützung

GRAVA connect ist als cloudbasierte Softwarelösung für grafische Aufmaße und digitale Mengenermittlung konzipiert. Sie unterstützt Planende und Bauausführende gleichermaßen – von der frühen Ausschreibungsphase bis zur laufenden Kalkulation während der Bauausführung.

Mit der aktuellen Version erhält die Anwendung interaktive Verstärkung: einen integrierten KI-Chatbot, der Anwenderinnen und Anwender direkt im System begleitet. Fragen zur Bedienung oder zu Funktionen lassen sich unmittelbar innerhalb der Software stellen. Statt externe Dokumentationen zu durchsuchen oder Support-Anfragen zu platzieren, erhalten Nutzer kontextbezogene Unterstützung genau dann, wenn sie benötigt wird.

In Vorbereitung ist zudem eine KI-gestützte Planerkennung. Diese analysiert Pläne automatisiert und erzeugt Flächen- sowie Längenmarker selbstständig. Nach der Markierung eines Symbols – etwa für Sanitär oder Elektro – erkennt die KI gleichartige Elemente im gesamten Plan und ergänzt automatisch die passenden Stückmarker. So entsteht eine deutlich beschleunigte und konsistente Mengenerfassung.

Die neueste Version von GRAVA connect für grafische Aufmaße erhält mit dem jüngsten Release Verstärkung durch einen interaktiven KI-Chatbot, der Nutzerinnen und Nutzern bei den unterschiedlichsten Fragen zur Anwendung Rede und Antwort steht. | Bildnachweis: SOFTTECH GmbH

Durchgängiger Workflow von der Zeichnung bis zum Leistungsverzeichnis

Neben der KI-Funktionalität bringt GRAVA connect 2.0 entscheidende Neuerungen für die tägliche Praxis. Leistungsverzeichnisse lassen sich nicht mehr nur über GAEB-Dateien importieren, sondern direkt im System erstellen.

Diese LV können anschließend mit den grafisch ermittelten Mengen aus dem Zeichnungsmodul verknüpft werden. Das ermöglicht einen durchgängigen, konsistenten Workflow – von der Planunterlage über das Aufmaß bis hin zur kalkulationsfähigen Mengenbasis.

Für Architektur- und Fachplanungsbüros ebenso wie für bauausführende Unternehmen bedeutet das konkret:

  • Weniger Medienbrüche zwischen Planung, Aufmaß und Kalkulation
  • Höhere Nachvollziehbarkeit durch direkte Verknüpfung von Plan und LV-Position
  • Reduzierte Fehlerquellen durch konsistente Datenhaltung

In der Version 2.0 von GRAVA connect können Leistungsverzeichnisse nicht nur über GAEB-Dateien importiert, sondern auch direkt im System generiert und mit Mengen aus dem Zeichnungsmodul verknüpft werden. | Bildnachweis: SOFTTECH GmbH

Cloud-Rendering und flexible Zusammenarbeit im Bauprojekt

Auch technisch wurde GRAVA connect weiterentwickelt. Beim PDF-Import können Plandateien optional auf den Cloud-Servern von SOFTTECH gerendert werden. Das sorgt für eine performante Verarbeitung und entlastet lokale Systeme – unabhängig davon, ob im Büro oder mobil gearbeitet wird.

Als Cloud-Lösung unterstützt GRAVA connect moderne Formen der Zusammenarbeit und schafft eine gemeinsame, zentrale Datenbasis für alle Projektbeteiligten. Planende, Kalkulierende und Ausführende greifen auf denselben Informationsstand zu und arbeiten transparent innerhalb eines Projekts.

Praxisnah entwickelt: Feedback fließt direkt in die Software ein

Die Weiterentwicklung von GRAVA connect orientiert sich konsequent an realen Anforderungen aus der Praxis. Early-Adopter sowie Anwender aus Bauhandwerk und Planung sind aktiv in den Entwicklungsprozess eingebunden.

Besonders positiv bewertet wird die Möglichkeit, grafisch ermittelte Mengen direkt mit realen LV-Positionen zu verknüpfen. Dieser Ansatz schafft eine saubere, nachvollziehbare Kalkulationsgrundlage und erhöht die Transparenz im Projektalltag deutlich.

KI als Teil eines integrierten Software-Ökosystems

Die KI-Strategie von SOFTTECH endet nicht bei GRAVA connect. Auch die AVA-Software AVANTI wird um einen KI-Chatbot ergänzt und erweitert das System zusätzlich um ein strukturiertes Mängelmanagement für die Leistungsphase 8.

Durch die direkte Verzahnung zwischen GRAVA connect und AVANTI entsteht ein durchgängiger digitaler Prozess von der Mengenermittlung über die Ausschreibung bis zur Abrechnung – ein klarer Mehrwert für Architektur- und Fachplanungsbüros.

Darüber hinaus lässt sich GRAVA connect nahtlos in andere AVA- und Handwerkersoftware integrieren und fügt sich flexibel in bestehende Systemlandschaften ein.

digitalBAU 2026: GRAVA connect live erleben

Wie sich diese Neuerungen konkret im Projektalltag einsetzen lassen, präsentiert SOFTTECH auf der digitalBAU 2026 in Köln. Vom 24. bis 26. März 2026 erhalten Besucherinnen und Besucher am Stand 413C in Halle 8 Einblicke in die aktuellen Entwicklungen rund um GRAVA connect, SPIRIT lite und AVANTI.

Die Messe richtet sich an Architektur- und Ingenieurbüros, Fachplaner sowie Handwerks- und Bauunternehmen, die ihre Prozesse digitalisieren und wirtschaftlich weiterentwickeln möchten.

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Testen Sie GRAVA connect 30 Tage kostenlos und unverbindlich. Erleben Sie die digitale Mengenermittlung live und überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen im Projektalltag.

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