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Was ist BIM?

BIM ist ein komplexes Thema, bei dem Sie viel gewinnen können. Realisieren Sie Ihre Vorteile der BIM-Methode

digitalen Bauplanung mit BIM

Building Information Modeling

Building Information Modeling (BIM), auf Deutsch „Gebäudedatenmodellierung“, ist ein Planungs- und Steuerungskonzept, durch das der gesamte Lebenszyklus des Gebäudes mit virtuellen, digitalen Gebäudeinformationen abgewickelt wird.

BIM ist keine Software, sondern beschreibt eine Methode der optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden mit Hilfe von Software.  Die Planung erfolgt dabei auf Basis digital vernetzter Informationen und einem zentralen digitalen Modell. Alle relevanten Gebäudedaten und Informationen werden dazu bestmöglich erfasst, kombiniert und als vernetzte digitale Daten im Modell zusammengeführt. Doch BIM ist nicht erst seit gestern ein Thema in der digitalen Bauplanung. Bereits mit der Einführung von CAD Anfang der 80er Jahre fand ein Umdenken statt.

SOFTTECH legt großen Wert auf vernetzte Zusammenarbeit und prägte bereits 2001 durch die Verknüpfung von CAD- und AVA-Software den Begriff BIN (Building Information Network). Dabei entwickelt SOFTTECH seit 1985 in Neustadt an der Weinstraße nach deutschen Normen.

Wenn man von BIM spricht, spielt auch immer das offene Dateiformat IFC eine Rolle. Der IFC-Standard soll einen reibungslosen Austausch von 3D-Modellen und Daten zwischen unterschiedlichen Softwarelösungen ermöglichen, damit alle Beteiligten im Projekt mit denselben Informationen arbeiten und auf dasselbe digitale Modell zugreifen können. Wir setzen deshalb bei SPIRIT und AVANTI auf die Weiterentwicklung von Schnittstellen, insbesondere der IFC-Schnittstelle.

Design trifft Kalkulation

BIM in kleinen und großen Büros umsetzen

Um die Vorteile von BIM zu nutzen, muss der Fokus auf der vernetzten Zusammenarbeit und einer strukturierten Planung liegen.

Investitionen in Schulungen und Software bringen dabei Chancen für Großbüros und kleine Büros. BIM ist darüber hinaus in vielen Ländern bereits Standard und wird auch in Deutschland von vielen Investoren und Bauherren gefordert.

Oft heißt es jedoch, kleine Büros könnten die notwendigen Investitionen und strukturellen Veränderungen nicht leisten. Es steht außer Frage, dass die Umsetzung von BIM Kosten für Software und Schulungen mit sich bringt. Die Kosten staffeln sich jedoch zumeist proportional zur Mitarbeiterzahl – kleine Büros müssen daher zunächst nicht mehr zahlen als größere. Eine kleinere Mitarbeiterzahl ermöglicht oft eine dynamische Struktur. BIM muss nicht von heute auf morgen komplett umgesetzt werden. Die Umstrukturierung ist vielmehr als Prozess zu verstehen. Offene Fragen sollten gestellt und besprochen werden, beispielsweise wie der Mehraufwand honoriert werden kann.

Analysen ebnen den Weg zum Erfolg: Welche Ziele werden verfolgt? Welche IT-Strategie liefert ein optimales Preis-Leistungsverhältnis? Welche Änderungen müssen von Beginn an und welche erst im Laufe des Prozesses integriert werden? Dabei ist BIM natürlich kein Allheilmittel. Vor der Umstrukturierung sollte sich jedes Unternehmen mit den praktischen Herausforderungen der BIM-Methode auseinandersetzen und eine BIM-Strategie entwerfen.

BIM ist daher eine Chance, die auch kleine Büros ergreifen sollten. Insbesondere, da das innovative digitale Arbeiten zum aktuellen Zeitpunkt einen großen Wettbewerbsvorteil liefern kann. Wer diesen Wandel verpasst, hat später eventuell nicht die notwendige Zeit BIM-Know-how aufzubauen und fortschrittlich zu arbeiten.

Wieso 2D in Zeiten von BIM wichtig bleibt, hängt mit dem „I“ in BIM zusammen. Der "LOD" definiert, welcher Informationsgehalt und Detaillierungsgrad innerhalb des digitalen Gebäudemodelles notwendig ist. Mehr Informationen zu 2D in BIM finden Sie in unserem Blog unter softtech.de/entdecken-lernen/blog/wieso-2d-in-zeiten-von-bim-wichtig-bleibt.


active BIM – Building Information Modeling in der Baubranche

Da im BIM-Prozess viele Informationen im gemeinsamen digitalen Modell zusammengeführt werden, wird die Kommunikation zwischen allen Beteiligten zunehmend wichtiger. Insbesondere im Zuge von BIM (Building Information Modeling) müssen Absprachen bereits in früheren Phasen der Bauplanung erfolgen. Bereits ab Phase 0, der Zieldefinition, sollten sich Bauherren, Architekten und Bauingenieure über Detailtiefe, Kostenrahmen und gestalterische Ziele abstimmen.

active BIM – Reibungsloser Austausch zwischen Software

Architekten, Planer, Bauherren und ausführende Unternehmen erwarten von ihrer Software einen schnellen, einfachen und transparenten Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten. Die Übergabe digitaler Modelle zwischen unterschiedlichen Programmen erfolgt derzeit meist über das externe Datenformat IFC. Da externe Datenformate digitale Informationen teilweise unvollständig übertragen können, setzt SOFTTECH zusätzlich auf direkte Schnittstellen zwischen den eigenen Lösungen sowie auf offene Standards. Aus diesem Grund fokussieren wir uns auf den direkten Austausch zwischen CAD, AVA, Kostenmanagement und grafischer Mengenermittlung – ohne externe Datenformate und damit möglichst einfach „per Knopfdruck".

active BIM umschreibt die transparente, vollständige, einfache und schnelle Datenübergabe zwischen unseren Lösungen: vom CAD-Modell in SPIRIT über die grafische AVA in AVANTI bis zum grafischen Aufmaß und der Mengenermittlung in GRAVA und GRAVA connect. Ermittelte Mengen aus GRAVA connect fließen dabei über direkte AVA-Anbindungen medienbruchfrei weiter – etwa nach AVANTI oder in die AVA der direkt angebundenen Projektsoftware BUILDUP. Für die durchgängige kaufmännische und administrative Abwicklung eines Bauprojekts – von der AVA über das Kostenmanagement und die HOAI-Honorarermittlung bis zum digitalen Bautagebuch – bündelt BUILDUP alle Schritte in einer integrierten Projektsoftware.

Um auch den Austausch über externe Datenformate zunehmend reibungslos zu gestalten, optimieren wir stetig Schnittstellen wie IFC, DWG und DXF – ganz im Sinne von „open BIM". 

Schaubild Austausch von Informationen im BIM-Prozess

Design trifft Kalkulation – über den ganzen BIM-Prozess hinweg

"Design trifft Kalkulation" ist mehr als eine Überschrift. Vielmehr drücken wir damit aus, dass die Zusammenarbeit von Design und Alphanumerik unsere Kernkompetenz ist. In der Planungs- und Durchführungsphase entscheidet oft die Kostenübersicht und -sicherheit über den Erfolg der Bauunternehmung. Mit der Übergabe von CAD-Modellen und Plänen an die Aufmaß-Software GRAVA ist jederzeit Kostenübersicht und -sicherheit garantiert.

Die Arbeitsmethodik basiert in unserer Bausoftware stets auf den Arbeitsabläufen der Planer. Durch die Anbindung an Revit® von Autodesk® erleichtert sich zudem die Zusammenarbeit mit Software anderer Hersteller. Kooperierende Unternehmen übergeben digitale Daten so einfach, vollständig, transparent und schnell. Projekte können somit von unterschiedlichen Büros effizient bearbeitet werden.

Rufen Sie uns gerne für genauere Informationen an:

Software für Ihren BIM-Prozess

SPIRIT und AVANTI sind zwei in Deutschland programmierte bauspezifische Programme, die im BIM-Prozess durchgängig genutzt werden können.

SPIRIT und AVANTI sind zwei in Deutschland programmierte, bauspezifische Programme. Sie entsprechen den deutschen Normen, sind den Marktanforderungen gewachsen und lassen sich im BIM-Prozess durchgängig einsetzen. Mit SOFTTECH-Produkten arbeiten Sie aktiv und zukunftsorientiert nach der BIM-Methode – und betreiben damit „active BIM". Unsere Programme arbeiten vernetzt, sind aber auch einzeln nutzbar. Der große Vorteil liegt in der durchgängigen Nutzung aller Bestandteile: SPIRIT und AVANTI setzen auf eine gemeinsame Datenbasis. So verknüpfen Sie die Bauteile aus SPIRIT direkt mit Positionen und Einzelpreisen aus Ihrem AVANTI-Katalog.

Das Beste daran: Egal ob Sie in 2D oder 3D zeichnen – Sie ermitteln die Kosten direkt aus dem, was Sie gezeichnet haben. Möglich machen das die Zeichenstile und Architekturbauteile. Über den Explorer, die Bibliothek von SPIRIT, stehen Ihnen unzählige Architekturbauteile wie Wände, Türen und Fenster zur Verfügung, die Sie einfach per Drag-and-drop in die Zeichenfläche ziehen.

Für das grafische Aufmaß und die Mengenermittlung ergänzt GRAVA connect diesen Workflow: Pläne und Zeichnungen aus SPIRIT nutzen Sie direkt als Grundlage, ermitteln Mengen grafisch im Browser und übergeben sie ohne Medienbruch an die AVA – an AVANTI ebenso wie an die integrierte Projektsoftware BUILDUP mit den Bereichen AVA, Kosten, HOAI, Büroorganisation und Bautagebuch. So bleibt der gesamte Ablauf von der Planung über die Mengenermittlung bis zur kaufmännischen Abwicklung durchgängig und transparent.



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Oder rufen Sie uns an: +49 6321 939-295

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FAQs – Häufig gestellte Fragen zu BIM (Building Information Modeling)

  • Was bedeutet BIM?

    BIM steht für Building Information Modeling (deutsch „Gebäudedatenmodellierung"). Es ist ein Planungs- und Steuerungskonzept, bei dem der gesamte Lebenszyklus eines Gebäudes über ein zentrales, digitales Modell mit vernetzten Informationen abgewickelt wird. Alle relevanten Gebäudedaten werden dazu erfasst, kombiniert und im Modell zusammengeführt.

  • Ist BIM eine Software?

    Nein. BIM ist keine Software, sondern eine Methode der optimierten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden. Software wie SPIRIT, AVANTI, GRAVA connect oder BUILDUP unterstützt die BIM-Methode.

  • Welche Vorteile bietet BIM?

    BIM schafft mehr Transparenz, Kostensicherheit und weniger Fehler, weil alle Beteiligten mit denselben, vernetzten Daten arbeiten. Absprachen erfolgen früher im Projekt, und Informationen gehen beim Austausch zwischen Programmen seltener verloren. Für die Koordinierung der vielen Beteiligten ist zudem eine geeignete Collaboration-Plattform sinnvoll. Das digitale Arbeiten ist darüber hinaus ein spürbarer Wettbewerbsvorteil.

  • Was ist der Unterschied zwischen open BIM und active BIM?

    open BIM bezeichnet den Datenaustausch über offene, herstellerneutrale Formate wie IFC, DWG und DXF. active BIM ist der Ansatz von SOFTTECH, Daten zusätzlich über direkte Schnittstellen zwischen den eigenen Lösungen zu übergeben – transparent, vollständig und möglichst „per Knopfdruck", ohne den Umweg über externe Formate.

  • Was ist IFC?

    IFC (Industry Foundation Classes) ist ein offenes, herstellerneutrales Dateiformat für den Austausch von 3D-Modellen und Gebäudedaten zwischen unterschiedlichen Softwarelösungen. So können alle Projektbeteiligten auf dasselbe digitale Modell zugreifen. SOFTTECH setzt in SPIRIT und AVANTI auf die kontinuierliche Weiterentwicklung der IFC-Schnittstelle.

  • Lohnt sich BIM auch für kleine Büros?

    Ja. Die Kosten für Software und Schulungen staffeln sich meist proportional zur Mitarbeiterzahl – kleine Büros zahlen daher zunächst nicht mehr als größere. Ihre oft dynamischere Struktur macht die schrittweise Einführung sogar leichter, denn BIM lässt sich als Prozess umsetzen und muss nicht von heute auf morgen komplett stehen.

  • Welche Software eignet sich für den BIM-Prozess?

    Für einen durchgängigen BIM-Prozess kombiniert SOFTTECH CAD und Alphanumerik: SPIRIT für die Planung in 2D und 3D, AVANTI für Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung, GRAVA connect für das grafische Aufmaß im Browser und BUILDUP für die kaufmännische Projektabwicklung. Die Lösungen sind einzeln nutzbar, entfalten ihren vollen Vorteil aber in der durchgängigen, vernetzten Nutzung.

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