


Es sind selten die großen Systemwechsel, die den Planungsalltag bremsen. Es sind die kleinen Reibungen: der Umweg über ein zweites Portal, um einen Ausschreibungstext zu recherchieren. Der Report, der nicht das zeigt, was gerade in der Zeichnung steht. Das Programm, das auf der Baustelle streikt, weil das WLAN nicht mitspielt.
SPIRIT 2026 setzt genau dort an. Die neue Version der CAD-Software für 2D, 3D und BIM schließt Lücken, die im Planungsalltag täglich spürbar sind – mit einer Anbindung an AUSSCHREIBEN.DE direkt im CAD, einem vollständig überarbeiteten Online-Reportservice mit Live-Daten, smarten Raumstempeln, die sich automatisch an den Planungsstand anpassen, und einer Offline-Nutzung, die einfach funktioniert.
Was das konkret bedeutet – Feature für Feature.
Inhalt
Stellen Sie sich vor: Sie setzen in SPIRIT ein Sanitärobjekt – eine Badewanne, ein WC, einen Waschtisch. Im nächsten Schritt öffnen Sie eine zweite Anwendung, suchen den passenden Ausschreibungstext heraus, kopieren ihn, wechseln zurück, fügen ihn manuell ein. Dann das nächste Bauteil. Und das nächste.
Mit SPIRIT 2026 entfällt dieser Umweg vollständig.
Die neue Version integriert eine direkte Anbindung an AUSSCHREIBEN.DE – das Onlineportal für kostenfreie Ausschreibungstexte und Produktdaten von Herstellern. In Bauteilen, Kostenelementen und Zeichenstilen lässt sich der Katalog künftig direkt aus SPIRIT heraus aufrufen. Eine Produktposition wird mit wenigen Klicks am Bauteil hinterlegt, inklusive Herstellerlink, Kurztext sowie weiteren Informationen, je nach Hersteller.
Was das für die Praxis bedeutet: Die Information sitzt von Anfang an am richtigen Ort. Sie wandert nicht durch Zwischenschritte, sie wird nicht vergessen und muss nicht nachträglich zugeordnet werden. Beim IFC-Export wird der hinterlegte Link automatisch mitübergeben – sodass Projektpartner, die mit anderen BIM-Werkzeugen arbeiten, direkt auf die Produktinformationen zugreifen können.
Für Büros, die in ihren Projekten regelmäßig zwischen CAD und AVA wechseln, schließt das eine Lücke, die bisher jeden Planungsprozess ein Stück weit bremste.
Anbindung an die Bauproduktdaten der Plattform AUSSCHREIBEN.DE
Ein Report ist so gut wie die Daten, auf denen er basiert. Und genau das war bisher das Problem: Der klassische Reportservice in SPIRIT arbeitete mit einem lokalen Generator – das erzeugte PDF spiegelte den Stand des gewählten Reportlayouts zum Zeitpunkt der Ausgabe wider. Wer danach doch ein anderes Layout benötigt, musste dieses neu auswählen und die PDF-Datei erstellen.
SPIRIT 2026 ersetzt diesen Ansatz durch einen modernen Online-Reportservice, der grundlegend anders funktioniert: Reports werden live berechnet, direkt in der gewählten Oberflächensprache dargestellt und über einen integrierten Online-Viewer angezeigt.
Das verändert auch, was mit Reports möglich ist. Parameter lassen sich jetzt direkt im Viewer einstellen, ohne den Report neu zu starten:
Entscheidungen, die bisher eine neue Ausgabe erforderten – jetzt sind sie ein Klick im laufenden Viewer.
Hinzu kommt eine deutlich erweiterte Auswahl an Ausgabeformaten. Neben PDF stehen nun auch Word, Excel, HTML, Bild und XML zur Verfügung. Wer Reports nicht nur ausdrucken, sondern weiterverarbeiten möchte, etwa in einem Besprechungsprotokoll, einer Kostenkalkulation oder einer webbasierten Projektdokumentation, hat damit echte Optionen.
Und falls doch einmal keine Internetverbindung besteht: SPIRIT wechselt automatisch in eine reduzierte Offline-Variante. Der Planungsprozess läuft weiter, die Parameterauswahl ist in diesem Fall lediglich eingeschränkt.
SPIRIT kennt vier Detaillierungsgrade im Architektursystem – Entwurf, Baugesuch, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung. Bauteile reagieren längst automatisch auf diese Stufen. Raumstempel bisher nicht.
Das bedeutete in der Praxis: Wer den Planungsstand wechselte, musste Stempel manuell anpassen oder tauschen. Bei einem einzelnen Raum überschaubar. Bei einem Geschossgrundriss mit dreißig Räumen eine echte Arbeit.
SPIRIT 2026 löst das. Die überarbeiteten Raumstempel reagieren nun automatisch auf den gewählten Detaillierungsgrad – ohne manuellen Eingriff, ohne Stempeltausch. Ein Stempel zeigt im Entwurf die Raumbezeichnung und eine grobe Flächenangabe. Im Baugesuch erscheinen Nettofläche und Wohnflächenanrechnungsfaktor. In der Ausführungsplanung kommen Höhen, Ausbaustandards und weitere Angaben hinzu. Alles aus einer einzigen Stempeldatei.
Möglich wird das durch eine neue Struktur, die jedem Detaillierungsgrad eine eigene Definition zuweist – Inhalt, Darstellung, Skalierung, Schriftbild. Als Orientierung liefert SOFTTECH einen neuen Musterstempel mit, der vier klassische Stempel in einem vereint.
Ergänzend lassen sich in SPIRIT 2026 auch Raumkonturfarben vorab definieren. Getrennt für Bruttoraum, Nettoraum und Wohnfläche, unabhängig von der Folienfarbe. Das klingt nach einem Detail, ist in der Ausgabe aber deutlich sauberer, besonders wenn verschiedene Flächenkategorien auf einen Blick unterscheidbar sein sollen.
Die neuen Raumstempel in SPIRIT 2026
In vielen Planungsbüros teilen sich mehrere Kollegen einen CAD-Arbeitsplatz. Oder eine Person wechselt je nach Aufgabe zwischen 3D-Modellierung und klassischer Werkplanung. Oder das Setup mit zwei Monitoren verlangt eine andere Anordnung als der Laptop auf der Baustelle.
SPIRIT kennt Benutzerprofile – angepasste Oberflächen, die gespeichert und wiederhergestellt werden können. Die Handhabung dieser Profile war bisher umständlicher als nötig: Profil laden, SPIRIT neu starten, weiterarbeiten. Wechsel zwischen Profilen bedeutete immer mindestens einen Neustart.
SPIRIT 2026 ändert das. Für jedes gespeicherte Profil lässt sich jetzt eine Desktop-Verknüpfung anlegen. Ein Doppelklick – und SPIRIT startet direkt mit dem gewünschten Profil. Kein Umweg, kein Neustart. Dazu kommt eine Änderung, die im Alltag von geteilten Arbeitsplätzen viel ausmacht: Die Hintergrundfarbe der Zeichenfläche wird künftig im Benutzerprofil gespeichert, nicht mehr in der Zeichnung. Wer also mit dunklem Hintergrund arbeitet und die Zeichnung abspeichert, verändert damit nicht mehr die Ansicht des nächsten Kollegen. Jeder öffnet dieselbe Zeichnung – und sieht sie in seiner gewohnten Darstellung.
Ebenfalls verbessert: Beim Export eines aktiven Profils wird ab sofort der aktuell aktive Zustand gespeichert. Ein vorheriger Neustart ist nicht mehr notwendig.
CAD-Arbeit findet nicht nur im Büro statt. Baustellenbesuche, Kundenbesuche, Dienstreisen ins Ausland – und oft genug eine Internetverbindung, auf die kein Verlass ist. Wer in solchen Situationen auf sein Werkzeug angewiesen ist, will keine Überraschungen.
SPIRIT 2026 macht die Offline-Nutzung zuverlässig. Nach der einmaligen Online-Aktivierung des Lizenzschlüssels kann SPIRIT bis zu 28 Tage ohne Internetverbindung betrieben werden. Der Wechsel in den Offline-Modus läuft vollautomatisch: Beim Programmstart erscheint ein kurzer Hinweis – wegklicken, weiterarbeiten. Sobald wieder eine Verbindung besteht, aktualisiert SPIRIT den Lizenzstatus im Hintergrund und die Frist beginnt neu.
Das Ergebnis: kein verlorener Arbeitstag auf der Baustelle, kein Warten auf einen stabilen Hotspot. SPIRIT arbeitet – unabhängig davon, wo man gerade ist.
SPIRIT 2026 bringt über die beschriebenen Kernneuerungen hinaus eine Reihe von Verbesserungen, die gezielt wiederkehrende Alltagsprobleme lösen.
SPIRIT 2026 ist kein Versionssprung mit einem einzigen, spektakulären Feature. Es ist eine Version, die viele Stellen gleichzeitig verbessert – und das ist das ehrliche Versprechen an Anwender, die täglich damit arbeiten.
Die Anbindung an AUSSCHREIBEN.DE verkürzt einen Prozess, der bisher zwischen zwei Systemen aufgeteilt war. Der neue Online-Reportservice macht aus einem statischen Ausgabewerkzeug eine dynamische Planungshilfe. Die smarten Raumstempel runden das Architektursystem in einem Bereich ab, der lange offen war. Die verbesserten Benutzerprofile und die Offline-Nutzung treffen Anforderungen, die in der Praxis längst Realität sind.
Was alle diese Neuerungen verbindet: Sie kamen aus Gesprächen mit Anwendern, aus Support-Anfragen, aus Rückmeldungen beim Vertrieb, aus konkreten Wünschen, die über Jahre gesammelt und nun umgesetzt wurden.
Das ist die beste Grundlage für Software, die im Alltag trägt.
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Als gelernter Bauzeichner und Planer faszinierte mich schon immer das Entwerfen und Zeichnen von Bauwerken und Gebäuden. Mit SOFTTECH als CAD-Hersteller in meiner Heimatstadt war für mich klar – hier gehörst du hin! Diese Leidenschaft für Architektur und CAD möchte ich an unsere Anwender weitergeben und meine Fachkenntnisse dazu nutzen, unsere Softwarelösungen stetig zu verbessern.
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