Grund Gerüstbau GmbH

Bergbaugeschichte erhalten inmitten von grüner Landschaft

Kamp-Lintfort, seit 1972 der Standort des Gerüstbauunternehmens Grund, war jahrzehntelang ein Inbegriff für Bergbau am Niederrhein. 2018 hat aber auch dort die letzte deutsche Zeche ihren Betrieb eingestellt. Die Stadt setzte sich daraufhin zum Ziel, der ehemaligen Bergbaustadt ein „Grünes Rückgrat“ zu geben. Ein Be-standteil davon wird die Landesgartenschau 2020 sein, die teilweise auf dem ehemaligen Zechengelände ihren Platz findet. Zuvor haben die Bürger der Stadt entschieden, dass die Industriebauten auf dem Gelände erhalten bleiben sollen. Das war dann der Startschuss für die Ausschreibung zur Sanierung der beiden Fördertürme des ehemaligen Bergwerks West. Die Firma Grund hatte dafür mit scaffmax 3D-Modelle der Gebäude erstellt, die „per Knopfdruck“ eingerüstet wurden. „Unsere Kunden erhalten immer ein 3D-Modell als ungeprüften Vorschlag“, erläutert der Geschäftsführer Carsten Grund. „Damit lassen sich vorab schon viele Dinge klären, bevor wir im Auftragsfall alle Flächen für eine gebrauchsfertige Montage verfeinern.“

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Projektinformationen

  • Projekt: Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, insbesondere Beton-Instandsetzungsmaßnahmen am Turm
  • Planungszeit: Dezember 2018
  • Gerüstfläche:Arbeits- und Schutzgerüst (Lastklasse 4, W09, rund 9.400 qm und in Teilbereichen W06, rund 3.400 qm); Stellenweise Konsolauslagerungen in unterschiedli-chen Tiefen erforderlich (rund 1.300 m); vollflächige Einnetzung mit Staubschutznetzen und ein kombinierter Personen- und Lastenaufzug (Nutzlast mind. 1.000 kg) sowie Treppenaufgänge
  • Unternehmen: GRUND Gerüstbau GmbH, Kamp-Lintfort
Fördertürme Grund Gerüstbau

Fördertürme

Das ganze Spektrum des Gerüstbaus.

Die Firma hat Carsten Grund 2013 von seinem Vater Gerhard Grund übernommen, der das Gerüstbau-Unternehmen 1962 in Braunschweig gründete. Im Laufe der Jahre kamen weitere Geschäftszweige hinzu. Im Kerngeschäft, dem Gerüstbau, plant und erstellt die Firma Grund alle Arten von Gerüsten. So sind Fassadengerüste für „normale“ Ein- und Mehrfamilienhäuser ebenso im Programm wie Raumgerüste für Industriebauten. Und manchmal stellen sie auch Eventbühnen für Großveranstaltungen. Insgesamt arbeiten 24 Mitarbeiter für Grund und davon beschäftigen sich zwei mit der Planung von Gerüsten. Neben Carsten Grund ist seit Februar 2019 die gelernte Bauzeichnerin Daniela Wiertz mit im Team, um Gerüste mit scaffmax zu planen.

Ausgangslage für das Projekt.

Folgende Informationen standen ihr zu Beginn des Projekts zur Verfügung: Es ist beabsichtigt, für die Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort den bestehenden, rund 80 m hohen Förderturm der ehemaligen Zeche West als Aussichtsturm zu nutzen. Hierfür sind umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, insbesondere Beton-Instandsetzungsmaßnahmen am Turm geplant. Für diese Maßnahmen ist der Turmbau außenseitig komplett mit einem Arbeits- und Schutzgerüst (Lastklasse 4, W09, rund 9.400qm und in Teilbereichen W06, rund 3.400 qm) einzurüsten. Stellenweise sind Konsolauslagerungen in unterschiedlichen Tiefen erforderlich (rund 1.300 m). Eine vollflächige Einnetzung mit Staubschutznetzen und ein kombinierter Personen- und Lastenaufzug (Nutzlast mind. 1.000 kg) sowie Treppenaufgänge sind vorgesehen.

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Foto Solveig Heimlich

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Carsten Grund
Carsten Grund
[...] Die Firma SOFTTECH hat mit Scaffmax das entscheidende Werkzeug geschaffen, um kleine Unternehmen mit guten und alltagstauglichen 3D-Werkzeugen auszustatten und für BIM vorzubereiten. Aus gutem GRUND empfehlen wir die SOFTTECH mit Ihrem Produkt – scaffmax.

Carsten Grund – Grund Gerüstbau GmbH

Ein Gerüst in 3D-Optik mit scaffmax erstellen.

Wie es mittlerweile üblich ist, erhielt Daniela Wiertz die Architektenpläne zu den beiden Fördertürmen in Form von PDF-Dateien. Mit Hilfe des für scaffmax neu entwickelten „pdf2skp Plug-ins“ konnte sie die CAD-Daten in die Zeichnungen übernehmen. Auf dieser Grundlage erstellte sie dann 3D-Modelle der Gebäude, um sie anschließend automatisch mit Plettac SL-Bauteilen virtuell einzurüsten. Dafür griff sie auf den Gerüstteilekatalog von Altrad zurück. In scaffmax sind die Kataloge aller gängigen Gerüsthersteller hinterlegt, damit jeder Planer die vom Unternehmen verwendeten Systeme einsetzen kann. Die hier vorgestellte automatische Einrüstung „per Knopfdruck“ ist sehr komfortabel. In vielen Fällen sind damit schon große Teile der Planung erledigt, aber eine manuelle Nachbearbeitung ist immer notwendig, denn die Erfahrungen eines Gerüstplaners kann kein Programm ersetzten.

Für die Ausschreibung erhielt das leitende Architekturbüro vorab erst einmal einen ungeprüften Vorschlag für das Gerüst. Laut Carsten Grund hat sich diese Vorgehensweise bewährt, weil dann die baulichen Gegebenheiten für alle Beteiligten klarer sind. Außerdem sieht er noch einen weiteren Vorteil in der Visualisierung des Gerüsts: „2019 sind neue technische Regeln für Betriebssicherheit (TRBS 2121) in Kraft getreten. Anhand des 3D-Modells können wir vorab prüfen, ob die technischen Schutzvorrichtungen optimal eingesetzt sind.“

Von der Planung zur Ausführung.

Im nächsten Schritt verfeinerte Daniela Wiertz die Flächen für eine gebrauchstaugliche Montage der Gerüste. Aus dieser Planung entstand dann eine Stückliste mit Gewichten für die Beladung der LKWs. So konnte sie in dieser Projektphase bereits das Material im Vorfeld kommissionieren und die Bauleiter hatten alles Benötigte an der Baustelle.

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scaffmax ist ein alltagstaugliches 3D-Werkzeug für den Mittelstand.

Daniela Wiertz arbeitet täglich mit scaffmax. Nach ihrer Aussage liegen die Vorteile in der intuitiven Anwendung, das heißt, auch ohne CAD-Kenntnisse lässt sich das Programm sehr gut nutzen. „Selbst, wenn ich mal etwas nicht wusste, konnte ich mir durch Ausprobieren oder mithilfe von YouTube-Videos Dinge schnell aneignen. Außerdem hat SOFTTECH einen tollen Support. Den brauchte ich zwar erst einmal, aber der Mitarbeiter konnte mir bei einem konkreten Problem schnell weiterhelfen“, berichtet sie begeistert. Zudem findet sie die 3D-Darstellung von Gebäuden und Gerüsten sinnvoll. Als Beispiel fällt ihr ein Architekt ein, der sichergehen wollte, dass die Ankerpunkte an den richtigen Stellen im Mauerwerk liegen. Das konnte Wiertz mit Hilfe ihres Modells einfach nachweisen. Ihr Chef ergänzt noch: „Die Firma SOFTTECH hat mit scaffmax das entscheidende Werkzeug geschaffen, um kleine Unternehmen mit guten und alltagstauglichen 3D-Werkzeugen auszustatten und für „BIM“ vorzubereiten.“

Förderturm als neue Aussichtsplattform.

Wenn die Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind, ist Kamp-Lintfort um einen touristischen Anziehungspunkt reicher. Die Stadt wirbt bereits jetzt damit, dass der fast 80 Meter hohe, ehemalige Förderturm mit seiner neuen Aussichtsplattform einen „Panoramablick über den Niederrhein“ bieten wird.

Zukünftige Projekte mit scaffmax.

Aktuell ist unter anderem das Siemens Verwaltungsgebäude in Duisburg in der Planung bei der Grund GmbH. Dieses Projekt ist ebenfalls recht anspruchsvoll, allein wegen seiner Größe und weil einige Flächen, wie beispielsweise eine große Glasfassade, umbaut werden müssen. Aber mit scaffmax sollte das kein Problem sein.

Bilder: © Grund Gerüstbau GmbH, www.grund-gruppe.de

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